Arbeitszeiterfassung für Lohnunternehmen und Landwirtschaft

Arbeitszeit erfassen. Ohne Stundenzettel.

Ihre Mitarbeiter stempeln per App oder an der Stempeluhr im Betrieb, auch im Funkloch. Im Büro sehen Sie jeden Tag mit Beginn, Ende und Pause, dazu Hinweise zum Arbeitszeitgesetz.

  • Im Betriebsmanagement enthalten
  • App und Stempeluhr
  • Funktioniert ohne Netz
Pause fehlt§ 4 ArbZG am 14.10.
6 Personen anwesendStempeluhr im Eingang
So wird erfasst

Stempeln, wo die Arbeit anfängt.

Mal beginnt der Tag auf dem Hof, mal direkt beim Kunden. Deshalb gibt es mehr als einen Weg zur erfassten Stunde, und Sie legen fest, welche Ihre Leute nutzen dürfen.

Start und Stopp in der App

Ein Tipp auf der Startseite, und der Timer läuft. Im Funkloch speichert das Handy die Zeit und überträgt sie später.

Stempeluhr am Tablet

Ein Tablet im Eingang wird zur Stempeluhr. Mitarbeiter tippen ihre PIN und dann Kommen oder Gehen.

Nur am Betrieb

Auf Wunsch geht Start und Stopp nur im Umkreis um den Hof. Den Radius stellen Sie zwischen 20 und 2.000 Metern ein.

Nachtragen mit „+“

Vergessen zu stempeln? Dann trägt der Mitarbeiter den Zeitraum nach, aber nur, wenn Sie das erlauben.

Stempeluhr

Die Stempeluhr für den Hof.

Nicht jeder Mitarbeiter hat ein Diensthandy, und nicht jeder will die App auf dem eigenen Handy. Für den Betrieb reicht ein Tablet am Eingang oder in der Werkstatt.

  • Vierstellige PIN statt Karte oder Chip, keine Zusatzgeräte
  • Kommen und Gehen mit Anzeige „Eingestempelt seit“ und „Heute insgesamt“
  • Auf einen Blick, wie viele Personen gerade im Betrieb sind
  • Ohne Netz weiter: Buchungen werden bis zu 72 Stunden später nachgereicht
Auswertung im Büro

Jeder Tag geprüft. Bevor es ein anderer tut.

Im Webinterface sehen Sie je Mitarbeiter und Monat jeden Arbeitstag mit Beginn, Ende und Pause. Was nicht zum Arbeitszeitgesetz passt, ist markiert, mit dem Paragrafen dazu.

  • Pausen nach § 4: mindestens 30 Minuten ab sechs Stunden, 45 Minuten ab neun Stunden
  • Höchstarbeitszeit nach § 3: Hinweis ab acht, Beanstandung über zehn Stunden am Tag
  • Ruhezeit nach § 5: elf Stunden zwischen zwei Arbeitstagen
  • Sonntagsarbeit als Hinweis auf den Ersatzruhetag, offene Einträge als unvollständige Aufzeichnung

Pausen ergeben sich aus den Lücken zwischen den Zeitblöcken eines Tages. Mit einem Pausenmodell zieht AgriPlaner die Pause automatisch ab, wenn jemand den Tag in einem Stück gestempelt hat. Korrekturen machen Sie im Tagesdialog, die Prüfung rechnet sofort neu.

Stundenkonto und Urlaub

Überstunden und Urlaub gleich mit erledigt.

Wer seine Stunden kennt, fragt nicht im Büro nach. Mitarbeiter sehen Monat, Saldo und Resturlaub in der App, das Büro behält den Überblick über alle.

Stundenkonto

Sollstunden je Monat und Startsaldo hinterlegen, den Saldo sieht der Mitarbeiter tagesaktuell in der App. Urlaub und Krankheit werden gutgeschrieben.

Anträge per App

Urlaub, Überstundenabbau, Sonderurlaub oder Krankmeldung beantragt der Mitarbeiter direkt in der App, mit Blick auf den Resturlaub.

Urlaubsplaner

Anträge genehmigen oder ablehnen im Kalender. Ist für die Zeit schon ein Auftrag eingeplant, warnt AgriPlaner.

Feiertage und Anspruch

Feiertage nach Bundesland, anteiliger Urlaub im Eintrittsjahr, Übertrag aus dem Vorjahr und Verfall des Resturlaubs zum Stichtag.

Pausenmodelle

Einmal für den Betrieb anlegen, jedem Mitarbeiter zuweisen. Die Pause wird abgezogen, wenn sie nicht gestempelt wurde.

Führerscheine im Blick

Führerscheinklassen und Qualifikationen mit Ablaufdatum und Dokument. 60 Tage vorher kommt der Hinweis.

Nachweis und Export

Fertig für Lohnbüro und Prüfung.

Am Monatsende drucken Sie keine Listen mehr ab. Der Nachweis entsteht aus den gestempelten Zeiten, mit allem, was ein Prüfer sehen will.

  • Arbeitszeitnachweis als PDF je Mitarbeiter und Monat, mit Beginn, Ende, Pause, Tätigkeit, Wochensummen und Unterschriftsfeldern
  • Monatsstunden aller Mitarbeiter auf einer Seite für das Lohnbüro
  • CSV-Export aller Zeiten und Monatssummen je Wirtschaftsjahr
  • Als abgerechnet markieren, damit klar ist, welcher Monat erledigt ist
Was das Gesetz verlangt

Arbeitszeit erfassen ist keine Kür.

Auch in der Landwirtschaft gelten Erfassungspflicht und Arbeitszeitgesetz. Ein kurzer Überblick, worauf es ankommt.

Seit 2022

Pflicht zur Erfassung

Nach einem Beschluss des Bundesarbeitsgerichts vom 13. September 2022 müssen Arbeitgeber die Arbeitszeit ihrer Beschäftigten erfassen. Eine bestimmte Form schreibt das Gesetz bisher nicht vor.

§ 17 MiLoG

Minijobber und Saisonkräfte

Für geringfügig und kurzfristig Beschäftigte müssen Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit spätestens am siebten Tag danach aufgezeichnet und zwei Jahre aufbewahrt werden.

Arbeitszeitgesetz

Auch in der Saison

Pausen, Höchstarbeitszeit und Ruhezeiten gelten auch in der Ernte. Sonntagsarbeit ist in der Landwirtschaft erlaubt, dafür steht ein Ersatzruhetag zu.

Stand Oktober 2026, ohne Gewähr und keine Rechtsberatung. Für Ihren Betrieb können Tarifverträge oder Ausnahmen gelten.

Häufige Fragen

Fragen zur Arbeitszeiterfassung

Wir zeigen Ihnen die Zeiterfassung gern an Ihrem eigenen Betrieb, mit App, Stempeluhr und Auswertung.

Funktioniert die Zeiterfassung auch ohne Netz?
Ja. Die App speichert Start und Stopp mit der Uhrzeit des Handys und überträgt sie, sobald wieder Empfang da ist. Auch die Stempeluhr nimmt Buchungen ohne Netz an und reicht sie bis zu 72 Stunden später nach.
Können Mitarbeiter ihre Zeiten selbst nachtragen?
Wenn Sie es erlauben. In den Einstellungen legen Sie fest, ob Mitarbeiter in der App mit „+“ einen Zeitraum nachtragen dürfen. Schalten Sie das ab, können sie in der App auch nichts mehr löschen, Korrekturen laufen dann über das Büro.
Wird der Standort meiner Mitarbeiter gespeichert?
Für die Zeiterfassung nicht. Mit der Standort-Beschränkung prüft das Handy beim Start und beim Stopp nur, ob es im festgelegten Umkreis um den Betrieb ist. Der Standort selbst wird dafür weder übertragen noch gespeichert.
Hängt die Arbeitszeit an den Aufträgen?
Nein, beides läuft getrennt. Die Arbeitszeit für den Lohn stempelt der Mitarbeiter mit Start und Stopp oder an der Stempeluhr. Die Zeit am Auftrag ist die Grundlage für die Rechnung an den Kunden. So bleiben Werkstatt, Hofarbeit und Wartezeiten in der Arbeitszeit, ohne auf einer Rechnung zu landen.
Brauche ich für die Stempeluhr eigene Hardware?
Nein. Ein Tablet oder Handy mit der AgriPlaner-App reicht. Sie richten es einmal mit einer Admin-PIN als Stempeluhr ein, danach stempeln die Mitarbeiter mit ihrer vierstelligen PIN.
Wird die elektronische Zeiterfassung Pflicht?
Geplant ist das. Ein Entwurf des Bundesarbeitsministeriums sieht vor, Beginn, Ende und Dauer der Arbeitszeit elektronisch zu erfassen. Beschlossen ist das Stand Oktober 2026 noch nicht. Erfassen müssen Arbeitgeber die Arbeitszeit aber schon heute, so hat es das Bundesarbeitsgericht 2022 entschieden.
Ersetzt AgriPlaner die Lohnabrechnung?
Nein. AgriPlaner liefert die Stunden je Mitarbeiter und Monat als PDF und als CSV. Die Lohnabrechnung selbst macht weiter Ihr Lohnbüro oder Ihr Steuerberater.
Was kostet die Arbeitszeiterfassung?
Sie ist im AgriPlaner Betriebsmanagement enthalten, ab 159 € im Monat. Der Preis richtet sich nach der Zahl gleichzeitig angemeldeter Geräte, Mitarbeiter legen Sie unbegrenzt an.
Wer sieht die Daten?
Nur Ihr Betrieb. Die Daten liegen auf unseren Servern in Deutschland und sind für andere Kunden nicht zugänglich, abgesichert durch einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.

Schluss mit dem Stundenzettel.

In einer kurzen Demo sehen Sie, wie Stempeln, Prüfen und Nachweis zusammenspielen. Die Arbeitszeiterfassung ist in jedem Paket des Betriebsmanagements enthalten.